Robin Williamson
Pig's Whisker Music
Robin Williamson wurde 1943 in Edingburg/Schottland geboren und begann als Sechzehnjähirger sich ganz der Musik zuzuwenden. In kleinen Folk-Clubs in Edinburg und später in London spielte er mit verschiedenen Musikern u.a. mit Bert Jansch und John Renbourn. 1965 gründete er mit Clive Palmer und Mike Heron die legendäre Incredible String Band. 1966 nahm sie der Produzent Joe Boyd für das Elektra Label unter Vertrag. Auf der ersten Plattenveröffentlichung befindet sich auch das Lied "October Song", das auch Bob Dylan sehr begeistert kommentierte. Nach der Albumveröffentlichung ging Robin längere Zeit nach Marokko um arabische Musik zu studieren und kam mit zahlreichen exotischen Intrumenten zurück. Neuerlich im Plattenstudio, nahm er mit Mike Heron das vielgepriesene Album "The Hangmans beautifull daughter" auf: Die Musik wurde von der Kritik enthusiastisch gefeiert als neue Form von "World Music", die auf Basis der englischen Folk-Tradition Einflüsse der Nordafikanischen Straßenmusik, indischer Ragas und des Chicagoer Blues verband. Lennon und McCartney besuchten die Konzerte der Incredible String Band.
Robert Plant von Led Zeppelin sagte über die String Band: "Sie waren eine Inspiration und ein Zeichen" und merkte zu Robins Stimme und Gesang an "Wenn Du nicht mit 19 singst wie Robin Williamson, wirst du nie wie Robin Williamson" singen". Die String Band veräffentlichete insgesamt 14 Schallplatten, trat in Woodstock auf und spielte im New Yorker Fillmor East.
1974 trennten sich die Wege der Musiker. Robin übersiedelte nach Los Angeles an die amerikanische Westkünste, schrieb mehrere Bücher (Prosa, Gedichtbände, einen Fiddle- und einen Penny-Whistle-Tutor). 1976 formierte er mit mehreren amerikanischen Musikern "Robin Williamsons Merry Band". Gemeinsam produzierten sie drei erfolgreiche Alben mit einer modernen Form keltischer Musik, traten in Amerika und Europa auf, unter anderem einmal (1978?) in Innsbruck. Seit 1980 tritt Robin solo auf. Seinen Wohnort hat er wieder nach Wales in England verlegt. Zu seinem Hauptinstrument wurde die Harfe.
Robin spielt über 30 Instrumente in atemberaubender Weise. Es gabe Jahre, in denen er 200 Bühnenauftritte absolvierte. Der Kontakt zum Publikum ist sein Lebenselixier. Fallweise gibt es kürzere Tourneen mit Musikerfreunden wie John Renbourn (Pentangle) oder Martin Carthy. Robin machte die Musik für eine Fernsehserie, steuerte ein Lied zum Film "Willow" bei, vertont theatralische Aufführungen ("Mabinogi", "Music for Macbeth". Für das deutsche Qualitätslabel ECM hat Robin zwei CDs aufgenommen.
In den Solo-Jahren hat er insgesamt 41 Tonträger mit Liedern, Instrumentalstücken und Geschichten veröffentlicht. Als moderner Barde ist er Poet, Sänger und Humanist. Robin erkundet ständig Neues.: Mit seiner Frau Bina singt er Psalmen in lateinischer Sprache und Lieder zum keltischen Jahreskreis, mit einer Brass-Bänd tritt er in einer Kirche auf und verbindet Blechblasinstrumente und Harfenspiel. Für ein Jubiläum der Firma Opel in Deutschland wird er eingeladenen eine CD aufzunehmen.
Im Juni 2004 spielt Robin zwei Konzerte in Österreich. Die Kulturinitiative Gallnsteien fungiert als Veranstalter. Zum Konzert beim Warschenhof-Gut in Gallneukirchen kommen ca. 170 Besucher, in Wien leider nur ca.35.
Ein Kritiker schrieb einmal "this man hat too many talents", ein anderer meinte, er sei so außergewöhnlich, dass er vom Mars stammen müsse.
"Music is an eternal power that comes from the beginning of time and goes to the end of time and musicans get allowed to play it. ....it is love herself composes the hundret thousand songs between the night skies and the human skull" R.W.
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